Leistungssteuerung
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Warum Leistungssteuerung für dich wichtig ist!

Warum Leistungssteuerung für dich wichtig ist!

Wenn du dich fragst, was Leistungssteuerung überhaupt ist, solltest du jetzt unbedingt weiterlesen. Auch wenn von von Leistungssteuerung schon mal gehört hast, aber damit nicht richtig was anfangen kannst, bist du hier richtig. Unter Leistungssteuerung versteht man das Abstimmen aller Maßnahmen, die für die Gestaltung, Durchführung und Kontrolle von Training notwendig sind. Die Planung dieser Maßnahmen erfolgt wissenschaftlich unterstützt. Eine Leistungssteuerung ist für jede Person wichtig, die sich sportlich betätigen möchte. Dies gilt gleichermaßen für Sportler, die an einem Wettkampf teilnehmen möchten, wie für Personen, die ihre Gesundheit fördern möchten. Wichtig ist die Leistungssteuerung natürlich auch für Trainer, die ihre Sportler optimal fördern möchten.

 

Schritte der Leistungssteuerung

Die Leistungssteuerung setzt sich auch verschiedenen Schritten zusammen. Grundsätzlich ist es ein fortlaufender Prozess. Bist du mit deinem Endergebnis nicht zufrieden, musst du deine Leistungssteuerung entsprechend anpassen. Nun möchte ich dir die 6 Schritte der Leistungssteuerung vorstellen.

 

1. Anforderungsanalyse

Bevor ein Training begonnen wird, müssen zunächst einmal die Anforderungen der geplanten sportlichen Aktivität analysiert werden. Es geht darum, Belastungen und Beanspruchungen differenziert betrachten zu können. So sollte beispielsweise die Bedeutung von Ausdauer, Taktik, Koordination oder Kraft bestimmt werden. Dies ist Voraussetzung, um mit der Trainingsplanung starten zu können. Im Vordergrund steht die Frage, was speziell für deine sportliche Aktivität wichtig ist. Bist du beispielsweise Läufer, steht die Ausdauer im Vordergrund, während die Taktik nicht von Bedeutung ist.

 

2. Eingangsdiagnose

Damit das Training – und damit die Leistung – gesteuert werden kann, muss zunächst ein Ist-Stand erhoben werden. Nur auf dieser Basis können anschließend Ziele formuliert werden. Für diesen Zweck sollte, vor Beginn einer Trainingsphase, eine Eingangsdiagnostik durchgeführt werden. Diese kann dann eine Einordung des Sportlers, bezogen auf die Beanspruchungen der sportlichen Aktivität, ermöglichen. Eine Eingangsdiagnostik kann zum Beispiel körperliche, psychische oder sportmotorische Untersuchungen umfassen. Die Eingangsdiagnose sollte folglich die Frage beantworten, wo du in Bezug auf die Beanspruchungen der sportlichen Aktivität stehst.

 

3. Zielsetzung

Um deine Leistung zu steuern, brauchst du ein Ziel, welches du erreichen möchtest. Ansonsten kannst du ja nicht planen, in welche Richtung du dein Training steuern solltest. Für die Leistungssteuerung sollten angestrebte Leistungsveränderungen, die du innerhalb eines bestimmten Trainingszeitraumes erreichen möchtest, genau definiert werden. Im Rahmen der Zielsetzung solltest du also ein klares Ziel bestimmten, das du erreichen möchtest.

 

4. Trainingsplanung

Die Trainingsplanung sollte im Rahmen der Leistungssteuerung auf der Grundlage des festgelegten Zieles  vorgenommen werden. In der Trainingsplanung geht es sowohl um die Einteilung des zur Verfügung stehenden Zeitraumes, als auch um das Festlegen der Trainingsmaßnahmen. Innerhalb des Zeitraumes können Unterziele für kleinere Trainingsabschnitte entworfen werden. Die Trainingsplanung beschäftigt sich somit mit der Frage, wann du was trainieren möchtest.

 

5. Trainingsdurchführung

Nun kann endlich das Training beginnen! Im Anschluss an die Trainingsplanung wird das Training wie geplant durchgeführt. Grundsätzlich sollte die Trainingsdurchführung auch so stattfinden, wie du sie geplant hast. Sollte es Änderungen geben, sollten diese dokumentiert werden.

 

6. Trainingsergebnis, Leistungskontrolle und Trainingskorrektur

Sobald der geplante Trainingsabschnitt beendet wurde, sollte eine Leistungskontrolle durchgeführt werden. Diese dient der Überprüfung, ob die Zielstellung auch erreicht worden ist. Du hast hinterher also ein Ergebnis, an dem du deinen aktuellen Leistungsstand messen kannst. Wurde das geplante Ziel erreicht, kann die Trainingsplanung so weiter durchgeführt werden. Wurde das geplante Ziel nicht erreicht, sind Änderungen notwendig. Es können dann entweder die Ziele oder die Trainingsplanung angepasst werden.

 

 

 

 


Die Inhalte aus meinen Artikeln entstammen meiner Recherche, aus Erfahrung und aus gelernten Inhalten aus meinem Studium. Trotz größter Bemühungen erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Wenn dir andere Informationen vorliegen, freue ich mich über einen Hinweis.


 

Weiterführende Literatur zu diesem Thema findest du in:

Olivier, N., Rockmann, U. & Krause, D. (2013). Grundlagen der Bewegungswissenschaft und -lehre (2. überarb. und erw. Aufl.). Schorndorf: Hofmann.**

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Julia

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